Flurgrabenkerb 2007, Industriegebiet Ginsheim-Gustavsburg
Die Neuauflage der „Flurgrabenkerb“ war ein voller Erfolg
Das Fazit zur Flurgrabenkerb 2007 fällt positiv aus. Besonders die Open-Air-Party am Samstag hatte alle Erwartungen bei weitem übertroffen. Zur Ü 30-Party von Rockland Radio strömten die Besucher aus Nah und Fern aufs Festgelände. Bis in die tiefen Morgenstunden wurde bei bester Musik des Rockland DJ´s ausgelassen gefeiert.
Bereits am Samstagmorgen begann die Flurgrabenkerb im gut besuchten Festzelt. Daniel Martin hielt eine Ansprache im Namen des Organisatorenteams. In seiner kurzen Rede verwies er auf die Geschichte der Kerb und stellte kurz das Programm an beiden Festtagen vor. Ihm folgte Bürgermeister Richard von Neumann. Er wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf und dankte den Organisatoren. Das die „Flurgrabenkerb“ sich wieder dauerhaft etabliert und zu einem festen Bestandteil des Gustavsburger Veranstaltungskalenders wird, war der Wunsch des Bürgermeisters.
Mit dem Fassbieranstich von Richard von Neumann und dem Vorstand der Volksbank Maispitze, Herrn Köhler, wurde im Anschluss die Flurgrabenkerb eröffnet.
Die Organisatoren hatten einiges auf die Beine gestellt. Nur der Name erinnert noch an die ehemalige „Flurgrabenkerb“. Damals noch ein Hoffest der CDU ist die „Flurgrabenkerb“ heute – ziemlich genau zehn Jahre später – eine große Gewerbeschau der im Flugraben ansässigen Betriebe und eine gesellige Kerb mit Musik, Vereinen und Schaustellern. Zwar verliefen sich die Besucher auf dem rund 800 Meter langen Areal zunächst am Samstag ein wenig, doch wer genau hinsah, entdeckte in den Höfen, Geschäften und Zelten der vielen Gewerbetreibenden ein Menge Leben. Hoch oben auf dem 30 Meter hohen Hubsteiger hatte man einen guten Überblick über das Festgelände und die Mainspitzgemeinden.
Vom Formel-1-Simulator bis zum Reiten auf einem elektrischen Bullen – für Unterhaltung war gesorgt. Dazu kam die Produktvorstellung, die aus der Kerb auch eine Gewerbeschau machte. Auch die Fahrt auf der Bimmelbahn wurde sehr gut angenommen, zeitweise war kein freies Plätzchen mehr zu ergattern.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gustavsburg, der Werkfeuerwehr MAN und des ASB OV Mainspitze zeigten tagsüber Interessierten ihre Gerätschaften und erklärten ihre Einsatzfahrzeuge. Am Stand der FSG Hansa duftete die „Wurst im Brotteig“ und lockte das Kölsch.
Andreas Hübner, Geschäftsführer der Elektro Hübner GmbH, erinnert sich, wie die Idee ursprünglich entstand. Anlässlich des eigenen 40. Firmengeburtstages, an dem sich auch die Firmennachbarn O.F.R. Sanitär und Auto Frei beteiligt hätten, sei der Gedanke zur erneuten Kerb aufgekommen und seitdem gewachsen.
Außerdem feiert der Camping Center Vöpel in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Mittlerweile exportiert der Betrieb seine Wohnmobile unter anderem nach Island und Dubai. Auch Christiane Vöpel-Weber freut sich über das Interesse an der Gewerbeschau und sagt: „Allein wäre ein Fest dieser Größenordnung nicht möglich geworden. Alle haben sich beteiligt so konnten wir etwas auf die Beine stellen.“
Direkt vor dem Camping Center Vöpel befand sich die Cocktailbar der Ministranten mit dem Namen „Blue Lagoon“. Pina Colada, Caipirinha wurden ausgeschenkt.
Am anderen Ende des Festes wartet die NSU Quickly-Ausstellung. Christian Thöma leitet die dort ansässige Schreinerei in Familienbesitz und ist selbst schon auf einem solchen legendären Moped nach Meran gefahren. „
Am Samstagabend stieg dann die Party vor der Rockland Bühne, welche alle Erwartungen der Organisatoren sprengte.
Der Frühschoppen mit dem historischen Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Kostheim eröffnete den sehr gut besuchten Sonntag. Der Spielmannszug marschierte bei herrlichem Wetter über das Festgelände. Musikalische Unterhaltung mit dem Duo „Change Money“ und der A Capella-Truppe „Kostem Harmonists“ rundeten das Programm am Sonntag ab.
Was abschließend auch nicht vergessen werden sollte: „Die Organisatoren“: Christiane Vöpel Weber, Andreas Hübner, Burkhardt Weißbecker, Daniel Martin, Michael Vöpel, Jenny Fucci, Lisa & Ted Hoppe, Eddi Simenc haben innerhalb kürzester Zeit eine schöne Kerb organisiert. Es galt aus dem Nichts, unter anderem ein Programm auf die Beine zustellen, eine Infrastruktur für Wasser und Strom zu planen, Genehmigungen einzuholen und über 50 Teilnehmer zu koordinieren. Auch das mit Rockland Radio ein überregionaler Radiosender nach Ginsheim-Gustavsburg geholt werden konnte, war deren Verdienst. Alles in allem ist die Kerb diesem Team gelungen. Man merkt förmlich die Euphorie und vor allem die Harmonie an, welche in diesem Team herrscht. Auch die Unterstützung untereinander und der Zusammenhalt in dieser Mannschaft trugen sehr zum Erfolg der Neuauflage der Flurgrabenkerb bei.
Der Dank des Organisatorenteams gilt allen Unterstützern und Förderern die durch ihre unbürokratische Hilfe diese Kerb möglich gemacht haben. Besonderen Dank gilt der Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg, Herrn Klopp und seinem Team, sowie Frau Landau und ihrer Mannschaft. Danke auch an den ASB OV Mainspitze und der Freiwilligen Feuerwehr Gustavsburg für die Unterstützung der Veranstaltung.
Das Ziel für die Zukunft ist klar: Diese Veranstaltung im Veranstaltungskalender zu etablieren und zu wachsen, dem Publikum Jahr für Jahr mehr zu bieten, neue Teilnehmer zu gewinnen und wieder ein Mega Event der Marke „Rockland Radio“ nach Ginsheim-Gustavsburg zu holen. Flurgrabenkerb 2008 – die Planungen laufen!