Stempel fürs Schnuppern
IGS-Schüler informieren sich bei heimischen Betrieben über Berufe
Vom 02.10.2008
red. GINSHEIM-GUSTAVSBURG Anlässlich der Flurgrabenkerb hatten Schüler der 9. und 10. Klassen der Integrierten Gesamtschule Mainspitze (IGS) die Gelegenheit, in dort ansässige Betriebe hineinzuschnuppern. Sechs Betriebe aus dem kaufmännischen und handwerklichen Bereich hatten sich bereit erklärt, Schülern ihren Betrieb zu zeigen und sie über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.
Die Idee, auf diese Art den Kontakt zwischen möglichen künftigen Auszubildenden und Noch-Schülern sowie den vor Ort ansässigen Betrieben zu ermöglichen, hatte der Vorsitzende des Fördervereins der IGS, Hartmut Seiz. Er hofft, dass dieses Angebot in den nächsten Jahren erweitert wird, sodass noch mehr der fast 20 Betriebe am Flurgraben sich an dieser Aktion beteiligen werden. Dies sei sozusagen der Probelauf gewesen, um das Interesse auf beiden Seiten auszuloten.
Auch Lehrer Werner Oberbillig-Zender, an der IGS verantwortlich für die Organisation der Berufswegeplanung der Schüler, zeigte sich erfreut über die Aufgeschlossenheit der Betriebe und die Freundlichkeit, mit der die Schüler empfangen und informiert wurden. Diese waren sehr angetan vom Angebot der Betriebe.
Ein Schüler berichtet, wie sie beispielsweise in der Firma Hübner darüber aufgeklärt wurden, wie ein Kabelbrand durch lose Stecker oder alte Sicherungen entstehen könne, und die Firma Vöpel stattete die Jugendlichen zusätzlich mit Informationsmappen aus, in denen die ganze Bandbreite der Betätigungen und Ausbildungsmöglichkeiten in ihrem Betrieb aufgeführt ist.
Die Betriebe wiederum lobten die Eigeninitiative der Schüler, die in ihrer freien Zeit zu den vereinbarten Terminen gekommen seien. Den Besuch konnten sich die Schüler gleich in ihrem mitgebrachten Berufswegepass per Stempel bestätigen lassen.
In diesem Pass kann sich jeder Schüler jede Art von Aktivität vermerken lassen, die im Zusammenhang mit der Berufsfindung steht; dazu gehören Besuche auf Ausbildungsmessen, im Berufszentrum der Arbeitsagentur oder bei Tagen der Offenen Tür in Betrieben oder vergleichbare Veranstaltungen. Damit kann der Jugendliche dokumentieren, welche Aktivitäten er bei der Berufsfindung und Ausbildungsplatzsuche unternommen hat.