Entstanden ist die Idee einer Vereinsgründung unter anderem aus der Organisation der Flurgrabenkerb und der Notwendigkeit dem Ganzen einen offiziellen Rahmen zu geben. So können nun Briefe mit offiziellen Vereinsbriefkopf versendet werden und es kann auch eine Vereinskasse zur Abwicklung der Geschäfte, gerade in Bezug auf Abrechnung der Flurgrabenkerb, geführt werden. Dies war zuletzt alles über Firmenkonten gelaufen.

In der rund dreistündigen Sitzung wurde auch eine umfangreiche Satzung beschlossen. Nach der Findung des Vereinsnamens „Flurgraben“, wurden die Aufgaben des Vereines festgelegt. So wurde das Durchführen und Organisieren der Flurgrabenkerb ebenso in der Satzung verankert, wie die Beteiligung des Vereines am kulturellen und gesselschaftlichen Leben in Ginsheim-Gustavsburg. Darüber hinaus soll der Verein die Interessen aller Gewerbetreibenden aus Handel, Handwerk, Industrie, Dienstleistungs- und Gesundheitsgewerbe und den freien Berufen fördern und vertreten. Mitglieder des Vereines können Geschäftsleute und Privatpersonen ab dem 18. Lebensjahr werden, heißt es weiter in der Satzung. Zum ersten Vorsitzenden wurde Burkhard Weisbecker, zu seinen Stellvertretern Daniel Martin und Edi Simenc einstimmig gewählt. Das Amt des Schriftführers übernahm Andreas Hübner, die Kasse führt Christiane Vöpel-Weber. Zu Beisitzern wählte die Versammlung Ted Hoppe, Michael Vöpel, Jenny Fucci und Lisa Hoppe für eine Amtszeit von drei Jahren. >> Foto <<

Erfreut zeigte sich Bürgermeister Richard von Neumann über den neuen Verein. „Die Flurgrabenkerb, die für ansässige Unternehmen eine ideale Plattform darstellt, um der Öffentlichkeit ihre Leistungsfähigkeit zu präsentieren, wird damit zu einer festen Institution“, sagte er. Darüber hinaus sei diese Veranstaltung eine besondere Attraktion für die Bürgerinnen und Bürger. Der Verein stelle sicher, dass das von der Bevölkerung und auswärtigen Gästen sehr gut angenommene Angebot weiter aufrecht erhalten und möglicherweise sogar noch ausgebaut werden kann.

Auf das Vorstandsteam wartet in den nächsten Wochen viel Arbeit. Die Flurgabenkerb vom 26. bis 28. September steht an. So wurden bereits in der ersten Vorstandsitzung Arbeitsgruppen zur Organisation und Durchführung der Flurgrabenkerb gegründet. Zudem soll der Verein demnächst in das Vereinsregister eingetragen werden und dann den Zusatz e.V. führen. Ein eigenes Vereinslogo wird in Anlehnung an das Logo der Flurgrabenkerb von Jenny Fucci gestaltet und eine eigene Homepage befindet sich bereits im Aufbau. Auch sollen bereits bestehende Aktivitäten, wie zum Beispiel die Beteiligung am Bischofsheimer Fastnachtsumzug, weiterhin Bestand haben und ausgebaut werden. Gerade durch die Vorbereitung der Flurgrabenkerb und deren Durchführung ist „Am Flurgaben“ und auch über den Flurgraben hinaus ein Gemeinschaftsgefühl entstanden, welches es zu erhalten und weiterhin zu fördern gilt. So wurden neue Kontakte am und über das Industriegebiet hinaus geknüpft, Freundschaften entstanden und ein Zusammengehörigkeitsgefühl wurde entwickelt. „Der Verein ist offen für Mitglieder aus nah und fern und will sich auf keinen Fall auf das Industriegebiet beschränken“, sagt Andreas Hübner abschließend.

>> zurück <<